Veranstaltungen

AG Input – Regensburg

Extrem rechte Burschenschaften

am Beispiel Markomannia Wien zu Deggendorf

29.01.2020, 19:00 Uhr, Vortrag, LiZe Regensburg

Burschenschaften sind innerhalb der extremen Rechten ein wichtiger Akteur und das nicht erst, seit sie durch den Einzug der AfD in die Parlamente auch verstärkt Zugang zu politischen Positionen haben. In Ostbayern ist mit der „Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf“ eine Verbindung vorhanden, die organisatorisches Bindeglied zwischen Teilen der AfD und Junger Alternative, der Identitären Bewegung, dem rechten Hooligan-Milieu und der offenen Neonazi-Szene darstellt. Gegen ein Mitglied wurde zudem ein Ermittlungsverfahren geführt, da er in Verdacht stand, ein Attentat auf die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu planen. 
 
Im Vortrag wird deshalb das Konzept der Burschenschaften, die Ideologie sowie deren Netzwerk am Beispiel der extrem rechten Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf (und Passau) beleuchtet. 

Referentin:

Rita Benning - Arbeitet seit knapp einem Jahrzehnt zum Thema extreme Rechte.

Ausschlussklausel §6 Versammlungsgesetz:

Laut §6 Versammlungsgesetz sind Rechte, Neonazis, deren SympathisantInnen sowie Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, sexistische oder nationalistische Äußerungen aufgefallen sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen.